Herzlich Willkommen bei Tanfana
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Das weiblich Göttliche (2016)

Diplom-Germanistin Petra Baumgart:  Die weibliche Göttlichkeit aus meiner Sicht


SEHERIN
die du himmlichsche lieder mich lehrst

gespielin der engel

du höherin hoher unsterblicher stimmen.
(Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803), deutscher Dichter, wichtiger Vertreter der Empfindsamkeit.)


Alle großen Geister, Genies, Künstler(innen),  Gelehrte,  Erleuchtete  künden aus ihrem tiefsten Seelengrunde von  dem Ursprunge des  Seins -  dem göttlich Weiblichen. So schwor Buddha im Zustande seiner Erleuchtung bei der Göttin,  dass seine Lehren wahrhaftig  seien.  Und der spätere Reformator Martin Luther übergab sein Leben, am 02. Juli 1505, bei einem Gewitter in Todesangst schwebend, der Heiligen Anna: „Hilf du, St. Anna, ich will ein monch werden“ .  So schilderte Luther selbst sein Schlüsselerlebnis mit dem   weiblich Göttlichen. Die  deutsche  Mystikerin  und  Ordensfrau  Anna  Katharina  Emmerick,  welche  im  Oktober  2004  durch  Papst Johannes Paul II. selig gesprochen wurde, sah folgende Vision: Als der Kampf auf Erden getilgt war, waren die Kirche und der Engel, der nun verschwand, weiß und leuchtend geworden. Auch das Kreuz verschwand. Dort stand nun eine hohe, leuchtende Frau .


Es verwundert nicht, dass Mephisto „seinen“ Faust (in Goethes Faust II) allein zu den Müttern gehen lässt, als Faust  die  schöne  Helena  wieder  auferstehen  lassen  möchte.  Wiedergeburt,  das  wahrhaft  Schöne,  Welten walten,  Welten  gestalten  und  Welten  erhalten,   wird  in  allen  Kulturen  ausschließlich  durch  das  weiblich Göttliche  versinnbildlicht. Mephisto  muss passen.  Diesen Weg kann und darf er nic ht mit Faust gehen, wenn er seine  diabolische  Macht, seine Magie der Manipulation,  bewahren will.  Mephisto weiß, dass er  die  Wette verloren hat, wenn Faust trotz  seines  teuflischen Abratens  die   Schwelle überschreitet  und den „Gang zu den Müttern“  wagt.  Für  Mephisto  scheint  dieser  Wettverlust  verkraftbarer  zu  sein,  weil  ein  gemeinsames Übertreten der    Schwelle mit Faust, seine  mephistophelische Macht, seine schwarze Magie  und  alles Böse in ihm  auslöschen  würde.  In seinem physischen Leibe  wäre Mephisto nicht  mehr  zu  halten;  Licht kämpft nicht; es löst  Niedrigschwingendes  auf.    Kurz vor seinem Tode  vollendete  Goethe,  also  erst  in hohem Alter,  „Faust II“. In keinem anderen Werk e tauchte er so tief in den Seelengrund des göttlich Weiblichen ein.

 

In seinem Gedicht „An die Freude“,  das  später durch Beethovens Musik in seiner Neunten Sinfonie zur „Ode an  die  Freude“  wurde,  beschreibt  der  gerechtigkeits-  und  freiheitsliebende  Schiller  das  feuertrunkene Betreten  des  Heiligtumes  der  Himmlischen.  Diese  Ode  wurde  zur  „Europa-Hymne“.  Sogar  auf  den  neuen 5,10,  20 und 50 Euro Geldscheinen  erscheint  Europa als Wasserzeichen,  dazu als Hologramm auf dem  5, 20 und  50  Euro  Schein.  Jetzt  hat  die  Göttin  Europa  hör-  und  sichtbar  sowohl  im  Himmlischen  als  auch  im Irdischen  erneut  IHR Reich betreten,  den Kontinent, der IHREN Namen trägt.  Die Empfindungsschwingungen der Weltenmutter sind  spürbar geworden  -  „Die Göttin kehrt zurück“  (gleich dem  Titel meines 3. Buches).  Ein natürlicher  tiefgreifender  kosmischer  Prozess.  Nach Jahrtausenden grausamer  Kriege und unermesslichem Leid  steht  es  auf  der  „kosmischen  Tagessordnung“  weiblicher  Göttlichkeit,  ihren  Seherinnen  und  allen
Wissenden  den  „Stab  des  Lichtes“  zu  überreichen.  Auf  diese  Weise,  so  empfinde ich,  im  licht-geistigen Bunde  und  unter  dem  Herzensschutze  des  Mannes,  lassen  sich  den  Menschenhänden  die  Schwerter entreißen.  Diese  sich  bereits  im  Gange  befindende  grundlegende  Wandlung  der  Welt  führt  zur  Rück besinnung  auf  uralte  Wurzeln.  Auf  dem  Kontinent  der  Göttin  Europa  greifen  diese  uralten  Wurzeln   tief, großflächig und  kraftvoll.  Von dieser Rückbesinnung, von  der Innenschau  nach den  Ursprüngen  des Lichtes auf  unserem  Kontinent,  künden  meine  Bücher:  „TANFANA  -  Die  Göttin  der  Marser“  und  „TANFANA  -  Die letzte Seherin der Germanen“.


Die  Frau  gehe  unter  dem  Schutze  des  Mannes  dem  Lichte  voran:  So  schaue  ich  mit  und  durch  mein künstlerisches  Schaffen    in  das  strahlende,  schöne,  allwissende  Antlitz  der  Göttin.  Möge  sich  alles,   was   IHRER  göttlichen Urweisheit,  IHRER  Ordnung  und  IHRER  Urkraft  sowie  der menschlichen Würde  entgegen steht, auflösen.


31. Oktober 2016

 

 

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