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Die Deutschen, ein Volk ohne Wurzeln? (2017)

Diplom-Germanistin Petra Baumgart:
Die Deutschen - Ein Volk ohne Wurzeln?


Vor  2033  Jahren  begannen die Römer mit ihren frauenverachtenden Rechten (Mädchen konnten nach  ihrer Geburt  getötet,  verkauft  oder  verschenkt  werden;  Frauen  durften  nur  in  Bordell en,  Tavernen  oder  als Schauspielerin  anschaffen)  germanisches  Stammesland  zu  erobern   und  damit  das  Band,  die  Nabelschnur zum weiblich-göttlichen Urvertrauen zu durchtrennen. An Stelle des uralten Weltenbaum-Göttinnen-Kultes und wahrhaftiger Liebe sollten  Angst und  männliche Kriegsmacht  das Mutterland durchfluten.  Was hatte  jedoch diese  verlotterte  Zivilisation  -  siehe  hierzu  auch  Tacitus  „Germania“  -  dem  Urwissen  und  Empfinden unvordenklicher Zeiten  entgegenzusetzen?  Gar nichts!  Das erkannte  Varus mit seinen Legionen, im Jahre 9 u.Z.,  zu spät.  Germanicus drang deshalb  mit  seinem  Rachfeldzug,  im Herbst des Jahres   14 u.Z.,    brutalst  in die germanische Seele ein. Er zerstörte mit seinen Truppen das Höchste Stammesheiligtum der Marser  -  den Tempel der Tanfana -  während ihres Weihefestes.  Die Unbewaffneten hatten keine Chance zu überleben, das gesamte Volk wurde niedergemetzelt und ausgerottet   . Im Jahre 16 u.Z. unterlag  auch  er  mit seinen Mannen dem Cheruskerfürsten Hermann und seinen verbündeten Stämmen. 2009 huldigte Deutschland, beispiellos in der Geschichte, ein ganzes Jahr  den  Römern  und ihrer Zivilisation, den  Zerstörern,  den  äußeren  Feinden  der  eigenen  Wurzeln.  Nach  2.000  Jahren  ein  eindeutiger  Schulter schluss.  Und so verwundert es nicht, dass die Mainstream-Presse  ihr ausgerufenes   „Varusjahr“, welches in Wahreit die „Varuskatstrophe“  oder das „Hermannsjahr“  war, bejubelte.    Millionen wurden für einen  bis heute archäologisch  nicht  nachweisbaren  Kampfesplatz  des Jahres 9    in  Kalkriese ausgegeben, um den  Mythos rund um die Schlacht des Hermanns, in den Teutoburger Wäldern , zu verdunkeln.  In  dem  32-jährigen  Krieg  (16  v.u.Z.  bis  16  n.  u.Z.)  ist  es  den  Römern  nachweisbar  nicht  gelungen,  die wahrhaftigen  Wurzeln  der  germanischen  Stämme,  ihr  seelisches  Fundament ,  beruhend  auf  weiblichem Urvertrauen,  Wertschätzung  der  eigenen  Herkunft,  Dankbarkeit  den  Ahnen   und  göttlichem  Empfinden auszulöschen. Dieser Licht- und Liebesimpuls konnte zwischen Teutoburger Wald, Lippe und Ruhr, bis in das 8.  Jahrhundert  bewahrt  werden.  772  trat  der  „Neurömling“,  der  Frankenkönig  Karl  (später  Karl  der  Große genannt)  einen  32  Jahre  währenden  Kampf  gegen  die  Sachsen  an.  Hier  begann  das  Ingangsetzen  des Selbstzerstörungsvirus  der  eigenen  Wurzeln  von  innen  heraus,  welches  bis  heute  währt.  Für  mich  ein beispielloser  Vorgang.  Mit  der Zerstörung  der menschlichen  Lebensgrundlage  -  der Natur  -  ging  der Einzug der  Buchstabenreligion  einher;  totes  Holz  und  tote  Schrift  anstelle  selbst-empfundenen  Einsseins  mit  dem Göttlichen, Preisgabe der Herzensempfindung für Auserwähltheit, Macht, Gold, Gewalt und Krieg.


Woher kommt die German Angst?
Die deutsche Geschichtsschreibung (ein Wort, welches die deutsche Sprache nicht kennt, da Geschichten in unserer Kult-Ur wahrhaftig erzählt werden, durch lebendige  Sprache)  beginnt mit  den deutschen Kaisern und Königen,  im  8.  Jahrhundert.  Daran  ändert  auch  der  sensationelle  Fund  der  „Himmelsscheibe  von  Nebra“ (4.500 Jahre)  oder „Der Venus vom Hohle Fels“ (42.000 Jahre) nichts.  Somit wird suggeriert, dass Kriege  (die deutsche Sprache kennt kein Wort für Krieg!)  schon immer die Geschicke  der Menschheit  bestimmten und dass  es  auf  Mutter  Erde noch nie etwas anderes gab. Geschichte wird auf einige Jahrhunderte Zivilisation reduziert.  Auf  diese  manipulatorische  Weise  wird  das  morphische  Feld  der  Angst immer wieder aufs Neue aktiviert.  Um  Menschen  zu  entwurzeln,  um  sie  ihrer  Seelennahrung:  Liebe,  Frieden  und  Gerechtigkeit  zu berauben,  ist  den Dunkelmächten  jedes Mittel recht;  von der Ausrottung germanischer Stämme, gefolgt v on 350 Jahren Hexenverbrennung auf deutschem Boden, der Ermordung von Lichtgestalten wie Mozart, Kasper Hauser, König Ludwig II von Bayern, weiterer Kriege und terroristischer Anschläge, um nur einige Beispiele zu nennen.


Diejenigen  hingegen, welche fest,  tief und unzerstörbar mit ihren Wurzeln verwoben sind, empfinden Schutz, Geborgenheit  und wahrhaftige  Liebe; unauslöschbar, nonlokal, nontemporal.   Diese Menschen leben in und mit  dem  Ur-Strom  des  Lichtes,  seiner  Information  und Schwingung (Shaldrake:  Die  Seele ist ein Feld).  Sie sind  furchtlos  und  lassen  sich  durch  nichts  und  niemanden  ihre  Wahrheit,  ihr  göttliches  Empfinden,  ihre Weisheit und ihr Wissen  entreißen; weder durch Folter, Inquisition, noch Verbrennung .  Denn sie haben ihre Feinsensoren  für  die  kosmische  Struktur  und  Ordnung  nie mals  verloren.  Alles,  was  von  dieser  abweicht, schwingt  in Disharmonie   und  Angst, wirkt selbstzerstörerisch. Die Zukunft gehört  jedoch  dem Volke, welches dem  wahrhaft  Göttlichen  am  nähsten  ist!  Empfinden  wir  Hölderlins  Vision  in  seiner  wunderbaren  Ballade Germania, aus dem Jahre 1801:

 

„Germania, wo du Priesterin bist
Und wehrlos Rat gibst rings
Den Königen und den Völkern.“


Gibt es eine europäische Ur-Weisheit?
Der Ur-Baum, welcher das Ordnungs- und Strukturprinzip des Kosmos auf Mutter Erde versinnbildlicht, ist die Eibe.  Sie  lebt  morphologisch  fast  unverändert  seit  140  Mio.  Jahren  auf  dem  Planeten.  Ihre  hohe Lebenserwartung  hat  sie  der  Ausbildung  ihres  Wurzelsystems  zu  verdanken.  Das  langsame  Wachstum  ist nicht  auf  Höhe  und  Durchmesserzuwachs  gerichtet,  sondern  auf  Verwurzelung.  So  kann  die  Eibe Innenwurzeln ausbilden, um in hohl werdenden Stämmen die Nadelzweige und ihre Früchte zu tragen. Selbst unter  schwierigsten  Lichtverhältnissen  investiert  sie  in  ihre  Verwurzelung,  was  ihr  den  Zugang  zu  weiteren Nährstoffen  und  ihren  Lebenserhalt  sichert.  Die  Eibe  lebt  konkurrenzlos   und  ist  somit  zum  Sinnbild  des uralten Weltenbaum-Göttinnen-Musters geworden, welches überall in Europa zu finden ist.  Bereits 500 v.u.Z. gibt  es  Münzen,  auf  denen  die  Göttin  EUROPA  in  Eibenzweigen  verweilt.  SIE   erinnert  sich  an  unsere
Unsterblichkeit, unsere Herkunft aus de n  Sternen  und unsere Verwurzelung.  IHREM Kulte  der Wertschätzung unserer Ahnen und unserer eigenen Seelentwicklung zu Ehren wurde der Kontinent EUROPA genannt.


Für  mich  besteht  ein  untrennbarer  Zusammenhang  zwischen  der  Ausrottung  des  Eibenbaumes  im  15./16. Jahrhunderts  und  der  sich  rasant  ausbreitenden  Hexenverfolgung -  und  Verbrennung  zu  dieser  Zeit.  Denn bereits 8 Jahrhunderte zuvor, ließ Bonifatius die sogenannte Donar-Eiche fällen, als Sinnbild des Sieges der Christen über die heidnischen Sachsen. Mit Sicherheit war auch diese Eiche eine Eibe. In vielen Fällen konnte Fred  Hageneder  die  oft  fälschliche  Übersetzung  von  Eibe  als  Eic he  nachweisen.  So  stand  ein  EibenWeltenbaum  -  die  Irminsul  der  Sachsen  -  laut  Überlieferungen  auf  der  Iburg  bei  Bad  Driburg.  Beide Namenbezeichnungen weisen eindeutig auf Eibenburg (=Ibe) hin. Und auch bei dem berühmten Tempel der
Tanfana im Wihbusch  (= Ibusch in Ostwestfalen)  handelte es sich um ein Einweihungsritual im Eibenbusch. In seinem Buch „Irminsul“ weist Hammerbacher als Hauptstandorte  dieses Weltenbaumes, das Eggegebirge und den Teutoburger Wald aus. Jenes Gebiet, in welches 16 v.u.Z. Drusus mi t seinen römischen Legionären gewaltsam eindrang  und der Frankenkönig Karl grausamst seinen eigenen Wurzeln auszurotten  begann.  Vor allem in diesem Göttinnen-Kernland brannten die Scheiterhaufen 350 Jahre lichterloh .  Ein weiterer Versuch, den Selbstzerstörungsvirus auf deutschem Boden auszuweiten.

 

Möge  sich  unser  gebeugter  Göttinnen-Weltenbaum  (ein  Sinnbild  hierfür  ist  für  mich  auch  das  sogenannte „Kreuzabnahmerelief“ am Externstein, im Teutoburger Wald), die Irminsul der Sachsen, in uns selbst wieder aufrichten!  Durch wahrhaftige  Liebe  und  tiefer  Verwurzelung mit Mutter Erde. Denn zwei Dinge braucht der Mensch - nach Gothe - um glücklich zu sein: Starke Flügel und starke Wurzeln.


Frühjahrs-Tag-und Nachtgleiche 2017

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