Herzlich Willkommen bei Tanfana
Herzlich Willkommen bei Tanfana

Wer ist Tanfana ? (2009)

Dipl.-Germanistin Petra Baumgart: Wer ist TANFANA?


Über die Götterwelt unserer Vorfahren wissen wir  -  wie die Ausstellung „Mythos“  in Detmold, anlässlich der Schlacht  im  Teutoburger  Wald  vor  2.000  Jahren   und  der  dazugehörige  Begleitband  belegt  -  fast  nichts:„Über  die  religiösen  Verhältnisse  zwischen  Rhein  und  Weser,  also  der  Region,  in  der  Arminius  lebte  und wirkte, erhalten  wir  …so  gut  wie  keine  Informationen.  Allein  in  seinen  „Annalen“  berichtet  er  (Tacitus  -  die Verf.), dass bei den Marsern eine Göttin Tamfana verehrt wurde, die ein vermutlich überregional bekanntes Heiligtum  besaß.  Über  ihr  Wesen  und  die  Kultorganisation  erfahren  wir  jedoch  nichts .“  Wenn  in  dem Begleitband  schon auf die „Annalen“ des Tacitus eigegangen wird, warum nicht auch auf die Tatsache, dass Germanicus  14  u.Z.  nicht  nur  das  Heiligtum  der  TANFANA  (korrekte  Schreibweise  nach  Jacob  Grimm) zerstören ließ, sondern in diesem sowie im Umfeld von zehn Meilen auch alle Frauen, Kinder, Männer, Greise mit Feuer und Schwert verwüsten ließ?  
Unsere  Vorfahren  huldigten,  wie  seit  Jahrtausenden,   zur  Herbst-Tag-und  Nachtgleichen  ihrer  Hohen  Göttin TANFANA .  Dieser Zeitpunkt war für die Germanen das  höchste Fest; das Fest der Reife, des Erkennens der Natur und der Harmonie. Denn zu dieser Zeit war Licht und Dunke lheit in Harmonie (wir Heutigen sagen: 12 Stunden  Tag  und  12  Stunden  Nacht).  Doch  so  eine  banale  Empfindungsebene  besaßen  unsere  Vorfahren nicht, Zeit spielte für sie keine Rolle.
Seit Urzeiten ging es den Germanen um das Wissen des Alls, um die Abbildung   der Harmonie des Himmels auf Erden,  um das Herunterholen der Weisheit der  Ur-Mutter  in das Allheim  (Mutter Erde gehörte allen Seelen gleichberechtigt!).  Sie  verstanden  unseren  Planeten  zwar  als  den  Menschensitz,  aber  auch  die  Pflanzen, Bäume, Steine, Tiere sind ebenfalls beseelt und haben als solches geachtet und respektiert zu werden.

Unsere Vorfahren,  die den merkwürdigen Ozean besaßen, wo das Große Wasser ging und kam, setzten sich naturbedingt  seit  Urzeiten  mit  diesem  Phänomen auseinander, indem sie  genauestens die Sonne und den Mond studierten und daraus unglaubliches Wissen erlangten. Sie erkannten, dass alles am Himmel friedlich, strahlend und wunderschön nebeneinander existiert, so wie die Bäume, die Blumen. Das Wasser von Nerthus (Mutter  Erde)  gehörte  allen,  so  wie  die  Sonne,   Mond  und  alle  Sterne.  Diese  vielleicht  naiv  anmutende Wissensaneignung unserer Vorfahren führte sie zu ungeahnter Meisterschaft. Spätestens seit der Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra, vor zehn Jahren, kommen wir über diesen unglaublichen, wunderschönen in Bronze  geschmiedeten  Himmel  unserer  Vorfahren,  aus  dem  Staunen  und  der  Sprachlosigkeit  ob  so  viel Wissens,  technologischer  und  künstlerischer  Meisterschaft  nicht   mehr  raus.  In  Sachsen-Anhalt  wurde  die älteste,  konkrete  Himmelsdarstellung  der  Menschheitsgeschichte  gefunden .  Sie  bildet  nach  meinen Untersuchungen  exakt  die  Frühjahrs-Tag-und  Nachtgleiche  ab.  Nach  dieser  archäologischen  und astronomischen  Sensation  müsste  doch  die  Geschichte  unserer  Vorfahren  neu  geschrieben   und  bewertet werden! – dachte ich…doch daraus wurde bis heute nichts.
Alles  Wichtige  und  Wertvolle  für  das  harmonische  Zusammenleben  von  Weltenmutter/Allmutter,  der Menschenmutter  und  der  Erdmutter  (Nerthus)  wurde  von  unseren  Vorfahren  in  Liedern,  Tänzen  und Erzählungen weiter gegeben oder in der höchst entwickelten Schrift  - den Runen, über die Wilhelm Grimm ein umfassendes Werk schrieb.

Die  Germanen  brauchten  keine  Religion,  denn  sie  besaßen  ihre  Jahreszeitenfeste.  Worin  besteht  der wesentliche Unterschied?  Religion hat mit Glauben zu tun, doch unsere Vorfahren verfügten über das Wissen der Einheit der Trinität, über die Kenntnis des  untrennbaren Zusammenhangs  zwischen Himmel, Mensch und Erde,  das  Begreifen  des  nie  endenden  Zyklus  des  Entstehens,  Werden s  und  Vergehen.  Keine  Jahreszeit macht  diesen  Zyklus  sichtbarer  als  der  Herbst  -    wenn  sich  die  Blätter  bunt  färben,  der  Saft  des  Blattes mineralisiert, zur höchsten Reife gelangt und danach abfällt und vergeht bis zum Frühjahr, wo neue Knospen sprießen.  Wer  mit  den  Gesetzen  und  dem  Wissen  der  Natur  lebt,  hat  keine  Angst  vor  dem  Vergehen  (wir Heutigen sagen dazu Tod).

Unsere Vorfahren haben sich im Herbst des Jahres 9 u.Z. bei ihrem höchsten Fest  - dem Fest der TANFANA -für  den  entscheidenden  Befreiungss chlag  gegen  die  Römer  entschieden.  Es  gab  keinen  geeigneteren Zeitpunkt: Die Harmonie des Alls, die Reife der Natur  (auch ihre eigene)  und die bedingungslose Liebe von Nerthus standen ihnen bei.  Das alles werden die Römer nach der Analyse ihrer katastropha len Niederlage 9 u.Z. herausgefunden haben. Sie erkannten, dass ein Volk, welches keine Angst vor dem Vergehen (Tod) hat, mit  nichts  zu  besiegen  ist.  Dieser  Kraft  und  Macht  standen  sie  -  die  riesige  Landstriche  schon  ihr  Eigennannten, die unzählige Sklaven und Untertanen besaßen  -  mit  ihren Elite-Einheiten  wehrlos gegenüber. Doch die Römer konnten die Schmach der Varuskatastrophe nicht verwinden und analysierten genau , wie  und wo man  die  Germanen  wahrlich  schmerzhaft  verwunden,  ja  vielleicht  sogar  besiegen   konnte  –  nur  zu  ihren höchsten Fest – dem Fest der TANFANA.

Die  Germanen  betraten  TANFANAS  Heiligtum  stets  unbewaffnet.  Alle  –  Kinder,  Frauen,  Männer,  Alte  und Junge huldigten dieser hohen Bewusstseinsebene, die sich durch die Natur und den Himmel offenb arte. Es gab bei unseren Vorfahren kein Abbild für diesen Kult, denn das Reich der All - und der Erdenmutter ist viel zu mächtig und unendlich, um es als winziger Mensch  jemals  abbilden zu können. Deshalb gaben sich unsere Vorfahren  vor  Jahrtausenden  den  Namen  GERMANEN.  Hinter  diesen  Namen  verbirgt  sich  das  für  immer verbindende Ur-Wissen, die Weisheit des reifen, freien Menschen, der sich als untrennbarerer Bestandteil der Natur  versteht,  begreift  und  empfindet.  Durch  diesen  Begriff  wurde  das  mündlich  überlieferte  Eigenwissen unserer  Vorfahren  gehütet,  beschützt   und  während  des  T ANFANA-Kultes  an  die  nachfolgenden Generationen weitergegeben.  Als unsere Vorfahren im Jahre 14 u.Z. diesen Kult zelebrierten,  töteten  die vier Elite-Einheiten  des  Germanicus  allen  Germanen,  die  an  diesem  Fest  teilnahmen.  Unsere  Vorfahren  waren unbewaffnet, sie hatten keine Chance, sich zu  wehren.
In  fünf  Jahren  jährt  sich  zum  2.000  Mal  die  Zerstörung  des  Hohen  Heiligtums  der  T ANFANA.  Ich  beginne gerade  einen  Historienroman  über  diese  Zeit  zu  schreiben,  nachdem  ich  im  Mai  dieses  Jahres   (2009)  -unserer Hohen Göttin TANFANA  zu Ehren - meine Erzählung:“TANFANA-Die letzte Seherin der Germanen“ in dem gleichnamigen Verlag, herausgebracht habe.  
Für mich ist mein literarisches Werk Verpflichtung und Berufung zugleich, ganz im Sinne unserer Vorfahren echt,  reif  und  erwachsen  zu  sein,  was  das  lateinische  Adjektiv  „germanus“  wörtlich  übersetzt,  bedeutet. Die Publikationen des TANFANA-Verlages wenden sich in erster Linie an den seelisch reifen , erwachsenen und auch erwachenden Leser. Es gibt keinen anderen Weg  für wahrhaftiges Wissen : „Man muss die Wahrheit mit ganzer Seele suchen“, sowie es Platon trefflich formuliert hat. Dazu sind Künstler berufen, denn Kunst kommt von künden und können.
Die größte Kunst besteht darin, mit der  Seele den Geist zu erheben. Doch dazu muss die Seele des Künstlers frei sein, um fliegen zu können.Dafür dass unsere Vorfahren missbraucht, fehl interprätiert und dämonisert wurden, können sie nichts. Es ist an der Zeit, sich ihnen wahrhaftig zu nähern, dass bedeutet: Mit  Bedingungsloser Liebe, Weisheit, Harmonie,Schönheit,  Besonnenheit  und  Gerechtigkeit  die  Geschicke  unseres  Allheims  so  zu  lenken,  dass  jeder Bewohner  dieses  Planeten  ein  menschenwürdiges  zu  Hause  hat,  eine  Heimstatt  in  der  er  sich  als  freierMenschen  entfalten  kann  und  in  der  er  im  Einklang  mit  der  Grundlage  seiner  Existenz  lebt  –  der  Natur.
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